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Informationen zur Pflegereform

Sicherlich haben auch Sie in den Nachrichten von den geplanten Änderungen in der Pflegeversicherung gehört. Das Bundesgesundheitsministerium möchte durch zwei Pflegestärkungsgesetze eine Verbesserung in der pflegerischen Versorgung erreichen, um besonders den Bedürfnissen Pflegebedürftiger mit eingeschränkter Alltagskompetenz (Menschen mit diagnostizierter Demenz) gerechter zu werden.

Zum 1. Januar 2015 wurden im Rahmen des „Ersten Pflegestärkungsgesetzes“ die Leistungen für Pflegebedürftige und deren Angehörige spürbar erweitert und die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen erhöht. Jeder Bewohner unserer Seniorenresidenz hat seit Jahresbeginn Anspruch auf zusätzliche Betreuungsangebote, auch wenn keine eingeschränkte Alltagskompetenz vorliegt.

In dem „Zweiten Pflegestärkungsgesetz“ soll ab 2017 ein neues Begutachtungsverfahren eingeführt werden, welche die individuelle Pflegebedürftigkeit differenzierter einstuft. Das bisherige System der drei Pflegestufen soll durch fünf Pflegegrade ersetzt werden (geringe Beeinträchtigung = Pflegegrad 1, schwerste Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung = Pflegegrad 5).

Doch was heißt das für die Bewohner unserer vollstationären Pflegeeinrichtung?

Bei einer Begutachtung durch den MDK wird zukünftig nicht mehr zwischen körperlichen, geistigen und psychischen Beeinträchtigungen differenziert. Auch wird nicht wie bisher die Zeit gemessen, die zur Pflege der jeweiligen Person benötigt wird. Ab 2017 werden Punkte vergeben, die darstellen, inwieweit die Selbstständigkeit einer Person eingeschränkt ist. Anhand dieser Ergebnisse wird der Pflegebedürftige in einen der fünf neuen Pflegegrade eingeordnet. Wer heute schon Leistungen der Pflegeversicherung bezieht, wird per Gesetz automatisch in das neue System übergeleitet. Eine Neubeantragung ist nicht mehr erforderlich.

In der nachfolgenden Übersicht haben wir die Umwandlung der einzelnen Pflegestufen in die neuen fünf Pflegegrade aufgelistet. Entscheidend für die Neugruppierung ist dabei die nachgewiesene eingeschränkte Alltagskompetenz (diagnostizierte Demenz):

Pflegestufe ohne eingeschränkter Alltagskompetenz

  • 
von Pflegestufe 1 in den Pflegegrad 2

  • von Pflegestufe 2 in den Pflegegrad 3

  • von Pflegestufe 3 in den Pflegegrad 4
  • von Pflegestufe 3 mit Härtefall in den Pflegegrad 5

Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz


  • ohne Pflegestufe = Pflegegrad 2

  • bei bewilligter Pflegestufe 1 = Pflegegrad 3

  • bei bewilligter Pflegestufe 2 = Pflegegrad 4

  • bei bewilligter Pflegestufe 3 ohne oder mit Härtefall = Pflegegrad 5

 

Bitte rufen Sie uns unter der Telefonnummer 0381/ 203 78-0 an, wenn Sie Fragen rund um das Thema „Pflegereform“ haben. Nähere Informationen zu den geplanten Änderungen erhalten Sie auch beim Bundesministerium für Gesundheit unter www.bmg.bund.de.

Anschrift

  • Am Warnowschlösschen - Seniorenresidenz
    Bleicherstraße 1 • 18055 Rostock

Kontakt

  • 0381-20378-0

Informationen

Informationen zu Veranstaltungen und weiteren Neuigkeiten finden Sie hier.